Bewertung: Aliens vs. Predator 2
21. Juli 2008 – 16:35Inhaltsangabe
In der Nähe der Kleinstadt Gunnison stürzt ein Raumschiff mit Aliens sowie einem Alien-Predator-Hybriden ab. Kurze Zeit später folgt ein Predator, um eben diese Aliens und den Hybriden zu bekämpfen und alle Spuren zu beseitigen. Für die Bewohner der Kleinstadt beginnt von dort an der Kampf ums nackte Überleben, denn auch sie werden unfreiwillig in die Kämpfe involviert.
Kritik
„Aliens vs. Predator 2” beginnt mit dem Ende des Vorgängers („Alien vs. Predator“), in der aus dem Brustkorb eines im Kampf gegen die Aliens gefallenen Predator ein Alien-Predator-Hybrid schlüpft. Dieser Hybrid „kapert” das Raumschiff auf das er transportiert wird und stürzt mitsamt einer Anzahl von Facehugger auf die Erde ab. Die Predator schicken daraufhin einen „Aufräumer” auf die Erde, um alle Spuren zu beseitigen, einen sogenannten Cleaner. Für die Bewohner der Kleinstadt, in dessen Nähe beide Partien gelandet sind, entwickelt sich daraufhin ein Kampf um Leben und Tod.
Die Story gibt schon mal nicht so wahnsinnig viel her, aber das ist ja auch nicht unbedingt das, was solche Filme auszeichnet. Als Zuschauer ist man dann ja auch schon mit hinreichender Action zufrieden, die man sehen kann. Ja, wenn man sie denn sehen könnte. Der erste Kritikpunkt ist somit dem dunklen Bild geschuldet. Natürlich muss solch ein Film düster daherkommen, aber doch nicht so düster, dass man Schwierigkeiten hat, etwas vom Kampfgeschehen zu erkennen. Somit verpufft die Wirkung der Spezial-Effekte, die an sich gut gemacht sind. Dies ist den Strause-Brüdern zu verdanken, die sich für die Spezial-Effekte in Filmen wie „300″ und „Fantastic Four” mitverantwortlich zeigten und bei diesem Film die Regiearbeit übernahmen.
Dies kann dann auch als zweiter Kritikpunkt verstanden werden. Sie schaffen es nicht, dem Zuschauer die Hauptdarsteller näher zu bringen. Die Charaktere und deren Hintergründe werden nur kurz angerissen um dann auch gleich wieder abzubrechen und zu einem Kampf zwischen den verschiedenen Kampfparteien zu kommen. Der Film ist also eher eine Aneinanderreihung von Kämpfen, die einen aber nicht wirklich fesseln. Häufig sind sie kurz und vom selben Schema und bauen dadurch auch keine Spannung auf. Als Zuschauer weiß man schon was passiert und wer den Film sehr wahrscheinlich nicht überleben wird. Die FSK-18-Einstufung ist vertretbar, weil der Predator seine Opfer in der bekannten Art als Trophäe ausstellt und auch die Aliens nun nicht für die „sauberste” Art zu töten stehen.
Der Alien-Predator-Hybrid wird zwar häufig gezeigt, aber was ihn jetzt auszeichnet wird vernachlässigt, Hauptsache diese Kreatur hat ihren Weg in einen Alien vs. Predator-Teil gefunden.
Das Ende lässt vermuten, dass es nicht zwingend der letzte Teil dieser Serie gewesen sein muss, aber hoffentlich der Letzte, der in solch einer schlechten Machart gezeigt wird.
Diese Bewertung bezieht sich auf die FSK-18 Extended Version. Es ist ebenfalls eine FSK-16 Kinoversion auf dem Markt, mit einer Laufzeit von 90 Minuten.
Bewertung: 4/10
Originaltitel: Aliens vs. Predator: Requiem
Spielfilmlänge: 97 Minuten
Erscheinungsjahr: 2007
Screenshots aus “Aliens vs. Predator 2”: © Twentieth Century-Fox Film Corporation, Brandywine Productions, Davis Entertainment, Dune Entertainment
Tags: Action, Alien, Bewertung, Horror, Predator, Science-Fiction






